Welche Ausrüstung ? :

- Nicht zu viel, der Weg ist keine Wüste.
- Nicht zu wenig



Rucksack :

- Rücksack, ca. 13 kg für den Mann, 11 kg für die Frau,
- eher weniger wenn man zu Meheren ist. Man kann die gemeinsame Ausrüstung verteilen,
- hier mehr im Winter (Parka, Decken) und bei Halbsaison (für die Kälte und die Wärme),
- an Postlagerung denken, um voraus zu schicken (Führer, Karten, Kleidung, Schlafsack).

Zu viel :

Es bedeutet, autonom sein zu wollen, sich in Sicherheit zu wägen. Soll aber der Pilger sein Leben nicht vereinfachen, auf das Überflüssige verzichten, und sogar in einigen Fällen auf das Nötige, um sich der heiligen Vorsehung anzuvertrauen? Sie müssen ein Gleichgewicht halten zwischen ihrer Sicherheit und Gottvertrauen ? Jedem seine Berufung, aber alle müssen erleuchtet sein.

Sehr wenig, gar nichts :

Einige erhalten den Ruf zum Asketen und machen sich mit sehr wenig auf den Weg. Kein Geld. Sie betteln auf dem Weg. Man muss viel Vertrauen und Einfühlungsvermögen haben, um nicht zum Schmarotzer zu werden.
- Dies ist ein Weg zur Heiligkeit, aber Vorsicht vor asketischer Hochmut

Sehr schwer :

Einige wollen sich mit dem symbolischen Gewicht ihrer Sünden beschweren. Sie sind zu einer Pilgerfahrt der Abbitte und Selbstkasteiung berufen. Einige Pilger tragen einen Stein ihrer Heimat bei sich, um ihn in Spanien am Fusse des Cruz de Ferro abzulegen.
- Dies ist ein Weg zur Heiligkeit. Vorsicht jedoch vor dem Hochmut sich selbst durch Leiden retten zu wollen. Das Heil ist eine Gnade.

Sehr reich :

Einige nehmen viel Geld mit sich, nicht um davon zu profitieren, aber um es zu verteilen an die Bettler, Notleidenden, arme Pilger und Gastgeber.
- Dies ist ein Weg zur Heiligkeit. Vorsicht jedoch vor allzu protzigen Gaben. Wer insgeheim etwas von dem Nötigen abgibt, wird bei Gott das Hundertfache erhalten.


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